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Warum ein Praktikum?

Warum mache ich ein Praktikum oder sollte ich ein Praktikum machen? Das liegt klar auf der Hand: um Erfahrungen zu sammeln, was sonst?

Ob vorgeschrieben oder freiwillig, mit einem Praktikum erreicht man viel mehr als vielleicht anfangs gedacht. Hier einige Gründe die absolut für ein Praktikum sprechen.
Dies soll auch eine Art Motivation sein, die Sache für wichtig zu erachten und sich richtig ins Zeug zu legen, denn es lohnt sich garantiert, wie ihr sehen werdet.

Egal in welcher Situation du gerade steckst, ob du dich gerade für einen Beruf entscheiden musst, Studiengang wählen willst oder schon mitten in deiner Ausbildung bist und nun Praxisluft schnuppern möchtest, mit einer praktischen Tätigkeit bekommt man auf jeden Fall einen näheren Einblick in die Berufswelt, sammelt Erfahrungen, wird ein Stück selbstbewusster, um Erfahrungen reicher und vielleicht erleichtert das Praktikum einem die eine oder andere Entscheidung leichter zu fällen.
Jedoch sind Erfolge und Ergebnisse abhängig von der eigenen Organisation und Mitgestaltung während des Praktikums.

Schülerpraktikum

  • Dauer: ca. zwei Wochen
  • Wann: in der neunten, zehnten oder elften Klasse, je nachdem welche Schule
  • Ziel: Mit diesem vorgeschriebenen Schulpraktikum bezweckt man, dass die jungen Leute einmal außerschulisch eine „andere Welt“ kennenlernen lernen sollen.
    Viele haben schon eine mehr oder weniger genaue Vorstellung von ihren zukünftigen Berufswunsch. Damit wird ihnen die Möglichkeit geboten ihren vorläufigen Berufswunsch zu „testen“, ob es wirklich das ist was ich machen will.
    Für andere wird das Praktikum wahrscheinlich ein erster Anstoß sein, sich überhaupt Gedanken zu machen, was er den mal werden will. Man kann nie zeitig genug anfangen zu überlegen wie es nach der schule weitergeht.

Wirst du in deiner Wahl deines Berufes bestätigt, weil dir das Praktikum einwandfrei gefallen hat und du am liebsten gleich weiter arbeiten würdest: super, dann hat es dich einen großen Schritt weiter voran gebracht! Du solltest dich nun eingehend weiter informieren über Ausbildungsplätze, Anforderungen, Voraussetzungen um eine Ausbildung nach der Schule beginnen zu können. Eine große Hilfe besonders bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz wird dir ausbildungstelle.com sein, eine neue Internetplattform mit über ... freien Ausbildungsplätzen, sowie jede Menge Tipps rund um Bewerbung und...

Passiert es, dass dir dein Praktikum nicht gefallen hat und dass dich die zwei Wochen überhaupt nicht überzeugt haben in deiner Berufswahl, so sieh dies positiv: es war sicher nicht sinnlos, denn nun weißt du was du nicht werden willst und du kannst dich neu orientieren. So ist es besser, als wenn du während der Ausbildung denkst „das habe ich mir aber ganz anders vorgestellt“ und schlimmstenfalls die Ausbildung abbrichst.

Tipp im Internet www.ausbildungsstelle.com

Ferienpraktika

  • Dauer: beliebig; Empfehlung: mind. zwei Wochen
  • Wann: In der "freien Zeit" der Sommer- oder Winterferien
  • Ziel: Die Ferien kannst du sinnvoll nutzen, um deine Vorstellung über deinen Berufswunsch zu prüfen. Vielleicht lässt sich es sich ja mit einem Ferienjob verbinden und kannst den als Praktikum bescheinigen lassen. Aber das sollte nicht vorrangig der Sinn und Zweck sein. Viel mehr hilft es dir dich beruflich zu orientieren.
    Außerdem zeigst du damit jede Menge Eigeninitiative, Engagement und Interesse, schließlich opferst du deine wertvolle freie Zeit (die es dir aber wert sein sollte)!

Vorpraktikum/ Grundpraktikum

  • Dauer: vorgeschrieben sind meist mind. acht Wochen oder mehr
  • Wann: noch vor Studienbeginn oder bis zum Vordiplom
  • Ziel: Oft ist ein solches Grundpraktikum Voraussetzung für die Einschreibung für einen Studiengang oder muss bis zum Vordiplom absolviert werden. Erreicht werden soll erste Einblicke in das Berufsleben ermöglichen. Zudem ist es ganz nützlich, wenn man während der Vorlesung schon ein bisschen Bescheid weiß worüber gesprochen wird und man bestenfalls schon Verbindungen zu verschiedenen praktischen Dingen herstellen kann. Erste Kontakte zu knüpfen kann nur von Vorteil sein. Hilfreich wird dir das Praktikum sicherlich auch bei der Wahl einer Vertiefungsrichtung innerhalb des Studienfaches sein.

Praxissemester

  • Dauer: ein Semester bzw. ca. 20 Wochen
  • Wann: vorgeschriebene Praktika sind planmäßig ins Studium integriert; meist fünftes oder sechstes Semester bei FH-Studium, differiert bei Hochschulstudien; ansonsten schiebt man es ein, am sinnvollsten ins Hauptstudium, weil dann schon erworbene Grundkenntnisse angewendet können
  • Ziel: Hier kannst du endlich deine erworbenen Fachkenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Bei der Mitarbeit an Projekten oder beim Lösen von spezifischen Problemstellungen lässt sich dein theoretisches Wissen nun in der Praxis anwenden. Beim selbständigen Arbeiten oder in der Teamarbeit entwickelst du dich enorm weiter. Die Erfahrungen werden dir bei deinem in naher Zukunft liegender Arbeit in deinem Traumjob Vorteile bringt.
    Deswegen ist es günstig, eine Praktikantenstelle in einem Unternehmen oder in der Branche zu wählen, wo du vorhast einzusteigen oder deine Diplomarbeit schreiben. Dadurch lassen sich auch nützliche Kontakte knüpfen für die weitere berufliche Karriere.

Trainee-Stelle

  • Dauer: unterschiedlich, drei Monate bis 18 Monate
  • Wann: nach einem abgeschlossenen Studium; Vorraussetzung absolvierte Praktika, möglichst Auslandserfahrung
  • Ziel: zügige, zielgerichtete unternehmensbezogene Ausbildung, durchlaufen mehrere Abteilungen, Erwerben von Schlüsselqualifikationen, sodass fachlich anspruchsvolle Aufgaben erfüllt werden können oder eine angestrebte Führungsposition schneller erreicht wird

Was will ich mit einem Praktikum erreichen?

Man lernt Abläufe kennen, setzt sein theoretisches Wissen nun in die Praxis um und wendet es an. Dazulernen tut man Dinge, die in der Theorie nicht vermittelbar sind. Manchmal tritt der Aha-Effekt ein und wiederum in der Ausbildung kann man besser Beziehungen zu Sachverhalten herstellen.

Praktikumssuche

Bei der Auswahl eines Praktikumsplatzes sollte man sich rechtzeitig vorher intensiv informieren über geeignete Firmen in der jeweiligen Branche. Bist du dir im Klaren in welcher Abteilung du gern arbeiten würdest und wenn du dir dann ein genaues Ziel gesetzt hast, dich ausreichend erkundigt hast findest du hier Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und hier vielleicht dein passendes Praktikum.

Was kann man erwarten

Je nach Art des Praktikums, Aufgaben übernehmen, mit gerechten Anforderungen, also nicht nur Kaffeekochen etc. Sollte dies aber der Fall sein, so sprich deinen Vorgesetzten darauf an, so dass zusammen eine geeignete Lösung gefunden werden kann. Allerdings muss man auch beachten, dass man nicht die Arbeiten einer ausgebildeten Kraft vollständig übernehmen kann.

Vergütung/ Vertrag/ Anforderungen

Grundsätzlich werden Praktikanten nicht bezahlt, abgesehen von einigen Ausnahmen! Das ist von der Art des Praktikums abhängig und von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.
Vor oder bei Praktikumsbeginn wird ein Praktikumsvertrag abgeschlossen, in dem inhaltliche Aspekte fixiert werden und außerdem werden Vereinbarungen getroffen, sowie über Rechte und Pflichten des Praktikanten informiert, die unterzeichnet werden müssen.
Von Praktikanten wird erwartet, dass sie sich schnell anpassen und in Teams integrieren. Ihre Aufgaben gewissenhaft, gründlich und in angemessener Zeit erledigen. Dies ist umso wichtiger, je bedeutungsvoller die Aufgaben sind.

 

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