Wohnung suchen und finden

Gehe ich demnächst in eine neue Stadt, weil in Kürze mein Studium oder meine Ausbildung beginnt, stellt sich mir natürlich die große Frage: Wo werde ich wohnen?

Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die alle ihre Vor- und Nachteile haben, welche sorgfältig abgewogen werden sollten. Der eine muss sich nach seinem eingeschränkten Budget richten, der andere hat besondere Ansprüche, nach denen er sich bei der Wohnungssuche orientiert.

Bei Zeiten sollte man sich kümmern, wenn es ein Platz im Wohnheim sein soll, denn diese sind oft schnell vergeben. Bewirbt man sich rechtzeitig beim zuständigen Studentenwerk, hat man gute Chancen, ein meist kleines möbliertes Zimmer zu bekommen. Dort, bei so vielen Gleichgesinnten auf einem Haufen, lassen sich leicht Kontakte knüpfen. Internationalität kommt aufgrund der ausländischen Studenten nicht zu kurz; selbst organisierte Studentenpartys gibt es genügend. Kurz gesagt: Es ist immer was los. Wer jedoch viel Wert auf Ruhe legt, ist gut beraten, eine andere Alternative zu suchen:

Am beliebtesten sind hier die Wohngemeinschaften. Sie sind auch relativ günstig, da sich die Miete und die Nebenkosten geteilt werden. Neugründungen sind schwer, deswegen möglichst in eine schon bestehende WG einziehen, in der ein Zimmer frei ist.

Für die Wohnungssuche eignen sich lokale Zeitungen und Wohnungsbörsen sowie das Internet.

Was nun, Wohnheim oder eigene WG?

Hier eine Entscheidungshilfe »

Hinweis: Man sollte sich immer erst vor Ort ein genaues Bild verschaffen, da die (Wohn-) Bedingungen sehr variieren.

Entscheidung getroffen?

Dann kann’s ja losgehen. Aber bloß nichts überstürzen. Bevor du einen Vertrag unterschreibst, prüfe ihn in Ruhe. Du musst ihn nicht noch am selben Tag unterzeichnen. Sicherlich hast du auch eine Kaution zu zahlen, diese darf aber drei Monatsmieten nicht überschreiten. Vergiss auch nicht, dich beim Einwohnermeldeamt umzumelden und die Bank, das Bafögamt u.a. über deinen Umzug zu informieren! Kündige deine alte Wohnung rechtzeitig und stelle bei der Post einen Nachsendeantrag. Bei Problemen gibt es die Rechtsberatung bei der AstA oder beim Studentenwerk.